Nach einem opulenten Frühstück in einem Café haben wir uns auf den Weg zum Wawel gemacht, erst entlang der Weichsel und dann über die am nächsten zum Wawel gelegene Brücke. Auf der anderen Seite wurden wir dann gleich von Damen angesprochen, die für Schifffahrten warben, so wurde der Entschluss geboren, am Nachmittag als letzten Punkt eine Bootsfahrt auf der Weichsel zu unternehmen. Zunächst sind wir allerdings auf den Burghügel
In der Altstadt waren wir zunächst beim Rathaus und bei dem alleinstehenden Turm, die Marienkirche war leider nicht zugänglich (sie wird renoviert). Zu Mittag gegessen haben wir in der Gaststätte Chimera, dann sind wir länger in der Stadt herumgelaufen, haben den Hejnał (das Signal des Trompeters vom Turm der Marienkirche) genossen und seine Geschichte gehört. Auf dem Rückweg waren wir noch in mehreren Kirchen, darunter der Peter-und-Paul-Kirche, wo beispielsweise die Eltern des Papstes geheiratet haben, wo aber auch Sławomir Mrożek begraben ist, und kamen dann zur Anlegestelle der Schiffe.
Als das Boot anlegte, war der Himmel schon recht dunkel und starker Wind wehte, wir haben es noch gerade trockenen Fußes zu unserer Unterkunft geschafft. Abends regnete es nahezu durchgehend, sodass wir auf große Ausflüge verzicht und in einem kleinen vietnamesischen Restaurant in der Nähe der Pension zu Abend gegessen haben.