28. August 2022: Auf den Spuren des Protestantismus in Polen

Die Idee für den Ausflug, den ich am Sonntag unternommen habe, ist mir gekommen, als ich mich mal mit dem Leben des ersten polnischen Schriftstellers und „Vaters der polnischen Literatur“ Mikołaj Rej (1505–1569) beschäftigt habe. Rej stammte aus Żurawno in Galizien (heute heißt es Журавно) und hat an vielen Orten gelebt (auch mal in Krakau studiert etc.), aber die wesentlichen Wohnorte waren die beiden Dörfer bzw. Kleinstädte Rejowiec in Ostpolen (in der Nähe von Chełm) und Oksa, die er beide gegründet hat. In Oksa ist er wahrscheinlich auch gestorben und begraben (aber dazu später mehr). Im letzten Jahr habe ich versäumt Rejowiec zu besuchen, so wollte ich nun diesmal unbedingt nach Oksa. Und als ich festgestellt hatte, dass es in der Gegend weitere Orte gibt, die im 16. und 17. Jahrhundert von Protestanten bewohnt wurden und wo es Synoden gab (die Rej auch teilweise besucht hat), dachte ich, ich sollte mich des Themas systematischer annehmen.

Bevor ich beginne, meine Erlebnisse zu berichten, will ich aber kurz etwas zum Protestantismus in Polen sagen. Der begann ja schon kurz nach der Reformation in Deutschland sich auszubreiten, insbesondere in den an Deutschland grenzenden Gebieten, wurde nie zur dominierenden Konfession, wurde aber zunächst nicht verfolgt. Erst im Zuge der Gegenreformation nahm die Anzahl der Protestanten allmählich ab, an manchen Orten haben sich aber protestantische Gemeinden durchgehend erhalten (z.B. in Krakau). Wie anderswo auch, muss man zwischen verschiedenen Spielarten unterscheiden. So wie es in Deutschland Lutheraner und Reformierte gab, sowie diverse kleinere Gruppen, die aber besonders verfolgt wurden und eher in anderen Ländern überlebt haben, gab es in Polen im Prinzip Lutheraner, Kalvinisten und eine dritte Gruppe, die unter verschiedenen Namen läuft. Es handelte sich um Christen, die die Dreieinigkeit Gottes leugneten, was dann auch Konsequenzen für die Einschätzung von Jesus Christus hatte. Im Westen nennt man sie Antitrinitarier oder Unitarier, in Polen nannte man sie „Polnische Brüder“ (Bracia Polscy) oder auch Arianer, also genauso wie die frühchristliche Sekte, die die göttliche Natur von Jesus leugnete – das war natürlich als Spottname gedacht. Ich werde im Folgenden immer von Unitariern sprechen, weil mir das die neutralste Ausdrucksweise erscheint. Außerdem nennen sich die wenigen Gruppen dieser Richtung, die es noch gibt (vor allem in Rumänien), selbst Unitarier.

Heute sind in Polen vor allem Lutheraner vertreten (die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen), in früheren Zeiten dominierten unter den Polen die Kalvinisten, Lutheraner waren damals meistens Deutsche. Unitarier gibt es keine mehr, u.a., weil sie im Jahr 1658 offiziell verboten wurden (durch einen Beschluss des Sejm), damals sind die meisten von ihnen in andere Länder ausgewandert (Siebenbürgen, Niederlande, z.T. auch Preußen) und haben sich allmählich assimiliert.

Weil ich den Ausflug am Sonntag gemacht habe, begann ich ihn mit dem Besuch eines evangelisch-lutherischen Gottesdienstes. Schon am Vortag hatte ich herausgefunden, dass die evangelische Kirche ganz in der Nähe des Hotels ist. Es handelt sich um einen kleinen schlichten Bau aus dem Jahr 1837, den die (überwiegend deutschen) Lutheraner bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nutzten. Dann wurde das Gebäude an die Polnisch-Katholische Kirche übergeben (eine Art Altkatholiken). 2001 wurde die Kirche auf Kosten des Staats renoviert und dient seither als „Ökumenisches Heiligtum des Friedens“ (Ekumeniczna Świątynia Pokoju), das von den Lutheranern, der Polnisch-Katholischen Kirche und der Kirche der Christen des evangelischen Glaubens (einer Art Pfingstler) zusammen genutzt wird. An der Kirche laden je ein Plakat zum Besuch des evangelisch-lutherischen Gottesdienstes sonntags um 10:00 und ein weiteres zu dem der Kirche der Christen des evangelischen Glaubens um 11:30 ein. Wann die Polnisch-Katholische Kirche Gottesdienst feiert, wird nicht gesagt. Vielleicht sind sie ja nicht mehr dabei.

Kurz vor 10 Uhr ging ich zur Kirche und sah als erstes, dass sich relativ viele Leute der Kirche näherten, darunter auch einige Knaben in dunkelblauen Anzügen und mit weißem Hemd. Da dämmerte mir schon, dass das ein besonderer Gottesdienst sein würde. Vor der Kirche stand eine Dame im vollen kirchlichen Ornat, die man auf den ersten Blick für ein Pfarrerin halten konnte. Allerdings wurden in der Evangelisch-Augsburgischen Kirche erst im Mai diesen Jahres die ersten Pfarrerinnen ordiniert, daher war ich doch etwas unsicher. In der Kirche selbst stand dann aber auch ein Pfarrer im vollen Ornat, der dann zusammen mit der Dame den Gottesdienst abhielt, bei dem es sich tatsächlich um einen Konfirmationsgottesdienst handelte, mit fünf Konfirmand_innen, drei Jungen und zwei Mädchen. Das entspricht etwa den Zahlen, wie man sie heutzutage in kleineren evangelischen Gemeinden trifft. Wenn man bedenkt, dass Kielce ca. 192000 Einwohner hat, merkt man aber, dass man hier wirklich in der tiefen Diaspora ist… Im Laufe des Gottesdiensts fiel mir übrigens auch auf, dass ungefähr ein Drittel der Anwesenden nicht mitsang, und diese Leute bekreuzigten sich dann auch an manchen Stellen. Das waren wahrscheinlich die katholischen Verwandten…

Der Gottesdienst, den der Mann und die Frau zusammen abhielten, folgte der üblichen Ordnung. Beide wechselten sich ab, die gesungenen Teil hat sie beigetragen, die gesprochenen meistens er. Das Gespräch mit den Konfirmand_innen erinnerte mich ein bisschen an eine Prüfung, und das, obwohl berichtet wurde, dass es auch eine Konfirmandenprüfung gab, wo alle sehr gut abgeschnitten hätten. Irgendwann bezeichnete der Pfarrer die Dame als seine Frau, erst nach Ende des Gottesdienstes habe ich aber nach längerer Suche im Internet festgestellt, dass sie tatsächlich zu den acht Pfarrerinnen gehört, die am 22. Mai zu Pfarrerinnen ordiniert wurden.

Zwei bemerkenswerte Dinge will ich noch erwähnen. Nach der Angelobung der Konfirmand_innen sagte der Pfarrer, er hoffe, die fünf würden sich immer an diesen Tag erinnern. Aber wenn sie sich nicht mehr erinnerten, könnten sie ja den Gottesdienst auf YouTube anschauen – der Gottesdienst war nämlich in Gänze aufgezeichnet worden (https://www.youtube.com/watch?v=AUxWOQxfhX4), was offenbar niemanden besonders stört. Ja, und dann stand auf dem Liedblatt des Gottesdienstes ganz am Schluss „Gruppenbild“. Das war mir gleich zu Anfang aufgefallen, und ich war gespannt, was das bedeutet. Und sieh da, erst wurden die Konfirmand_innen mit dem Pfarrerehepaar fotografiert, dann kamen die Familien der Konfirmand_innen hinzu – und zuletzt wurde die Gemeinde aufgefordert, auch nach vorne zu kommen. Da habe ich dann aber still und leise die Kirche verlassen, nicht dass sich Jahre lang alle fragen, wer der ältere Herr im blauen Hemd war, den niemand kennt.

Nach Ende des Gottesdienstes bin ich nach Oksa gefahren – das dauerte ungefähr eine Dreiviertelstunde. Und im Laufe des Tages sollte sich dann auch zeigen, dass es ein gewisses Problem damit gab, dass die Orte alle relativ weit voneinander entfernt liegen. Oksa ist ein netter kleiner Ort mit einem großen Platz in der Mitte, nur die Kirche, in der Mikołaj Rej begraben sein soll, habe ich zunächst nicht gefunden. Sie liegt am Rand des Orts und ich bin vom Stadtplatz aus zu ihr hingelaufen. Als ich mich der Kirche näherte, hörte ich Musik – und sieh da, es fand gerade ein Gottesdienst statt, der auch ins Freie übertragen wurde. Ich habe mich dann vor die Kirche gestellt und gewartet, bis der Gottesdienst zu Ende war, und bin dann in die Kirche hineingegangen. Die Kirche ist ein schöner Bau aus dem Jahr 1570, die Andrzej Rej, der Sohn von Mikołaj Rej, hat bauen lassen. Der Vater selbst war ein Jahr vorher gestorben, hat die Kirche also selbst nicht gesehen, er soll aber in ihr begraben worden sein. Ein Grabmal gibt es aber nicht, dafür Epitaphien verschiedener anderer Leute, so des Sohns, aber auch eines Magnaten namens Jan Czarniecki. 1678 hat die Familie Rej die Stadt verkauft und Ort und Kirche wurden rekatholisiert. Später, zu Anfang des 20. Jahrhunderts, wurden die Epitaphien aus der Kirche herausgenommen und in die Außenwände eingemauert.

In der Kirche selbst hat die Familie Rej keine Spuren hinterlassen, sie wird allerdings auf zwei Tafeln zur Geschichte des Orts und der Kirche erwähnt. Und auch eines der eingemauerten Epitaphien habe ich gesehen. Sehr lange konnte ich die Kirche aber nicht besichtigen… Zwar waren die meisten Anwesenden gegangen, aber einige waren in der Kirche geblieben. Und nach einer Viertelstunde erschien auch schon wieder der Pfarrer zum nächsten Gottesdienst, möglicherweise einer Taufe. Ich habe dann jedenfalls schnell die Kirche verlassen und bin zu meinem Auto zurückgegangen, um weiterzufahren, und zwar zunächst zum örtlichen Rej-Museum.

Ein solches gibt es nämlich durchaus, es liegt im Nachbarort Nagłowice, der ebenfalls der Familie Rej gehörte (der volle Name des Dichters lautet Mikołaj Rej z Nagłowic). In Nagłowice ist eigentlich fast mehr passiert als in Oksa. So wurde die dortige Kirche zwischen 1540 und 1550 von Mikołaj Rej in eine kalvinistische Kirche umgewandelt, und Rej besaß dort auch sicher einen Gutshof. Nur ist die Kirche nicht mehr (die heutige Kirche stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts), und der örtliche Gutshof wurde am Ende des 18. Jahrhunderts von der Familie Waleski errichtet. In ihm befindet sich heute auch wirklich ein Rej-Museum, das allerdings an der Krankheit all solcher Museen leidet – es wird nichts ausgestellt, was wirklich in einer direkten Beziehung zum Dichter steht. Auf dem Hof gibt es eine Büste, im Museum selbst Informationstafeln zum Leben des Dichters, Fotos von Büchern und viele, viele Zitate (natürlich in normalisierter Orthografie). Und sehr auskunftsfreudig war die Dame an der Kasse auch nicht, die ich zum Grab von Rej befragen wollte. Sie meinte, da gebe es viele Versionen, und alles basiere auf mündlichen Überlieferungen von Protestanten (wahrscheinlich meinte sie auch noch, die seien nicht zuverlässig, aber das hat sie wenigstens nicht gesagt). Der Gutshof war aber auch von Rej abgesehen ganz nett, neben dem Museum enthält er auch Räume für Jugendliche und eine psychologische Beratungsstelle.

Eine Sache, die über Oksa sonst noch berichtet wird, ist, dass dort viele kalvinistische Synoden stattgefunden hätten. Die haben aber leider keine Spuren im Gelände hinterlassen. Trotzdem habe ich mich ein wenig mit den Synoden beschäftigt und dann gelesen, dass in Secemin, ca. 25 km entfernt, ebenfalls kalvinistische Synoden stattgefunden haben, darunter eine ganz besondere im Januar 1556. Auf dieser Synode trat nämlich ein junger Prediger namens Piotr z Goniądza auf, der als erster die Existenz der Trinität in Zweifel zog und außerdem pazifistische Ansichten vertrat. Er wurde zwar auf der nächsten Synode (in Pińczów, wo ich später auch noch hingefahren bin) aus der Kirche ausgestoßen, war dann aber einer der Begründer der Polnischen Brüder bzw. der Unitarier.

In Secemin ist heute nicht mehr viel los. Neben der Kirche stehen Informationstafeln, die auf die Vergangenheit des Orts verweisen. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist von der ehemaligen Wasserburg nur noch der umgebende Graben erhalten (und auch der nur zum Teil).

Mein nächstes Ziel war Pińczów, ein Ort, der ein wichtiges Zentrum der polnischen Reformation war. Dort ist vor allem in den Jahren 1556–1563 eine Übersetzung der Bibel ins Polnische entstanden, die 1563 in der litauischen Stadt Brest erschien. Die Bibel wird nach dem Druckort benannt, womit Pińczów großes Unrecht angetan wird. Aber in Litauen war die Lage damals sicherer, und dort lebte auch Mikołaj Radziwiłł der Schwarze (1515–1565), Landmarschall von Litauen und Förderer der Kalvinisten (und der Unitarier), der den Druck finanzierte. Die Brester Bibel war die zweite vollständige Bibelübersetzung, die erste war die katholische Biblia Leopolity, die zwei Jahre früher, also 1561, in Krakau veröffentlicht wurde. Diese Bibel wurde allerdings aus der Vulgate übersetzt, während die Übersetzer der Brester Bibel mit dem hebräischen und griechischen Urtext arbeiteten.

Pińczów ist ein etwas größeres Städtchen (ca. 11.000 Einwohner), wieder mit einem großen Platz in der Mitte, an dem die Hauptkirche liegt. Sie gehört zum Kloster der Pauliner, die 1550 von hier vertrieben wurden, als die Stadt kalvinistisch wurde. Im Kloster wurde ein Gymnasium eingerichtet, das schnell ein weithin bekanntes Bildungszentrum wurde. Sein erster Direktor war der französische Kalvinist Pierre Statorius (1530–1583), der u.a. 1568 die erste Grammatik des Polnischen geschrieben hat (Polonicae grammatices institutio) und an der Übersetzung der Brester Bibel beteiligt war. In Polen ist er als Piotr Stoiński bekannt.

Das Gymnasium wurde freilich schon 1568, nach dem Tod von Mikołaj Oleśnicki, dem Besitzer von Pińczów, geschlossen. Und 1586 kaufte Piotr Myszkowski, der Bischof von Krakau, die Stadt und führte den Katholizismus wieder ein, holte die Pauliner zurück usw. Zu besichtigen ist heute nur noch die Kirche, die offenbar immer noch dieselbe ist, auch wenn sie mehrfach umgebaut wurde, und die Alte Synagoge. Pińczów war nämlich auch ein wichtiges jüdisches Zentrum, im 19. Jahrhundert waren ca. 70% der Bewohner jüdischen Glaubens.

In Pińczów ist aber auch im 20. Jahrhundert einiges passiert. Und zwar wurde hier gleich zweimal eine „Republika Pińczowska“ ausgerufen, 1918 und 1944! Im November 1918 entwaffnete eine Gruppe von Einheimischen unter Führung eines Sozialdemokraten die österreichisch-ungarische Besatzung und richtete für ca. sechs Wochen eine selbstverwaltete Republik ein (die dann im wiedererstandenen Polen aufging). 1944 war alles viel aufregender. Denn am 24. Juli 1944 befreiten Partisanen der polnischen Untergrundarmeen die Stadt und einige Orte der Umgebung von der deutschen Besatzung und konnten sich bis zum 12. August 1944 halten. Sie unterlagen dann allerdings nach schweren Kämpfen den deutschen Truppen, die in der Gegend zusammengezogen worden waren. Endgültig befreit wurde die Stadt dann am 13. Januar 1945.

Meine letzte Station war Raków, dass ca. eine Stunde von Pińczów entfernt war. Als ich mich dorthin aufmachte, war schon später Nachmittag, und leider musste ich dann zügig fahren und konnte nicht in anderen Orten haltmachen, an denen ich vorbeifuhr und die ebenfalls einen interessanten Eindruck machen (z.B. Szydłów, wo die mittelalterlichen Stadtmauern teilweise erhalten sind). Aber ich wollte auf jeden Fall nach Raków, weil dieser Ort das zweite große Zentrum der Protestanten und speziell der Unitarier war, und das für einen viel längeren Zeitraum als Pińczów. Raków wurde 1569 von Jan Sienieński gegründet, und von 1602–1639 betrieben hier die Polnischen Brüder die Akademie von Raków, eine in ganz Europa bekannte Bildungsstätte, an der auch viele Ausländer unterrichten (z.B. der deutsche Theologe Valentin Schmalz). Hier erschien auch 1605 der Rakauer Katechismus (Katechizm Rakowski), die wichtigste Glaubensschrift der Unitarier. Diesen hatte Fausto Sozzini (1539–1604), einer der wichtigsten Theologen der Unitarier (die nach seinem Onkel Lelio Sozzini und ihm zeitweise aus als „Sozinianer“ begannt wurden), vorbereitet. Nach seinem Tod wurde er u.a. von Valentin Schmalz und Piotr Stoiński dem Jüngeren (dem Sohn des Grammatikers) fertiggestellt und erschien 1605 auf Polnisch, 1608 auf Deutsch, 1609 auf Lateinisch und später auch auf Englisch und Niederländisch. Auch wenn ihn alle anderen Kirchen scharf ablehnten (auch die Kalvinisten!), scheint er im 17. und 18. Jahrhundert eine große Wirkung gehabt zu haben, und angeblich soll Thomas Jefferson ihn gekannt und bei der Abfassung der Verfassung der Vereinigten Staaten verwendet haben.

Leider war auch die Akademie von Raków nicht von langer Dauer. Nachdem angeblich Schüler der Akademie eine an einer Straße stehendes Kruzifix zerstört hatten, erzwang der Bischof von Krakau im April 1638 die Schließung der Akademie und der Druckerei und vertrieb die Unitarier aus der Stadt, die dann schnell an Bedeutung verlor. Zwanzig Jahre später, während des polnisch-schwedischen Kriegs, beschloss der Sejm, wie bereits erwähnt, dass alle Unitarier innerhalb von drei Jahren zum Katholizismus übertreten oder das Land verlassen müssten. Das bedeutete das Ende dieser Religionsgemeinschaft in Polen.

Und was ist in Raków selbst noch zu sehen? Hauptsächlich die Kirche, die von 1640 bis 1650 auf den Ruinen der antitrinitarischen Kirche errichtet und der Hl. Dreieinigkeit geweiht wurde, sowie ein im Renaissance-Stil gebautes „Arianisches Haus“ (Dom Ariański). Außerdem erinnert ein Straßenname an den Stadtgründer Jan Sienieński, aber sicher noch nicht sehr lange…

Ein Kommentar

  1. Vielen herzlichen Dank für den schönen Ausflug samt Anschauungsmaterial und ausführlichem Bericht. Du könntest das direkt schon als Reiseführer veröffentlichen. Herzliche Grüße und vor allem auch gute Heimkehr!

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